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NRW.Energy4Climate fördert mit KlikKS

Klimaschutzpaten vernetzen sich

Ehrenamt trifft Klimaschutz: Seit NRW.Energy4Climate im letzten Jahr dem bundesweiten Projekt „KlikKS – Klimaschutz in kleinen Kommunen und Stadtteilen“ beigetreten ist, haben sich bereits 24 nordrhein-westfälische Kommunen und Stadtteile bereiterklärt, mitzumachen – Tendenz steigend. Am 6. Mai bekamen die engagierten ehrenamtlichen Bürgern auch Rückenwind von Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur. Der Anlass: NRW.Energy4Climate hatte am Samstag zum ersten Vernetzungstreffen der rund 50 Klimaschutzpaten und Kommunalvertreter in die Historische Stadthalle in Wuppertal eingeladen.

Ob Verkehrsinseln begrünen oder die Turnhallenbeleuchtung auf LED umstellen: Bei KlikKS bringen Bürger ihre eigenen Ideen zum Klimaschutz vor Ort ein und werden dafür zu Klimaschutzpaten weitergebildet. Damit sind sie ein bedeutendes Bindeglied zwischen kommunaler Verwaltung, bestehenden Vereinen, Initiativen und ihren Mitbürger:innen. Auf dem ersten Netzwerktreffen konnten sich die ehrenamtlich Aktiven aus ganz NRW nun zu ihren Projektideen austauschen und vernetzen.

Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie: „Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, alle müssen mitmachen, damit es gelingt. Die einzelnen Stadtteile in unseren Kommunen bieten dafür den idealen Raum. Hier kommen alle Akteurinnen und Akteure zusammen, Klimaschutz wird erlebbar, sichtbar und gestaltbar. Gleichzeitig bietet das Ehrenamt riesiges Potenzial, um das Wissen der Menschen und ihr freiwilliges Engagement für wichtige Zukunftsaufgaben zu nutzen. Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Projekt KlikKs dieses Potenzial unterstützen und in Zukunft noch stärker nutzen können.“

Alina Schröder, Projektmanagerin von KlikKS bei NRW.Energy4Climate: „Bürgerschaftliches Engagement bietet ein großes Potenzial im kommunalen Klimaschutz. Mit KlikKS tragen wir dazu bei, dass Menschen gemeinsam aktiv werden und eine kommunenübergreifende Gemeinschaft entsteht. Wir freuen uns sehr, dass sich in ganz Nordrhein-Westfalen schon viele Bürger als ehrenamtliche Klimaschutzpaten für das wichtige Thema Klimaschutz einsetzen. Wir hoffen, hier eine Bewegung zu starten, die ganz viele Menschen inspiriert und ihnen zeigt, was sie selbst bewegen können.“

Gemeinden, Städte und Stadtteile, die unter anderem mitmachen, sind Bad Wünnenberg (Ostwestfalen Lippe), Steinfurt (Münsterland), Hattingen (Metropole Ruhr), in Wuppertal die Stadtteile Cronenberg, Elberfeld, Heckinghausen, Vohwinkel und Wichlinghausen, sowie die Klimaregion Rhein-Voreifel. Die ehrenamtlichen Klimaschutzpat:innen haben mit Unterstützung von NRW.Energy4Climate bereits erste Projekte auf den Weg gebracht:

  • In Wuppertal sollen Lebensräume für Insekten und Vögel bewahrt werden durch die Erweiterung des sogenannten „blauen Band“, welches aus blaublühenden Pflanzen besteht und sich durch ganz Wuppertal ziehen soll
  • In Greven laufen Müllsammelaktionen in mehreren Stadtteilen sowie Beetpatenschaften für die Beetpflege im öffentlichen Bereich und von Vorgärten, als Maßnahme zur Klimafolgenanpassung
  • Die KlikKS-Gruppe in der Stadt Leichlingen unterstützt Gastronomen bei Mehrweg-Systemen und begleitet das städtische Mobilitätskonzept. Da die Region von Starkregen und Hochwasser im Juli 2021 betroffen war, wird in Kürze eine Ausstellung aus Gegenständen entstehen, die bei der Flut verschmutzt und unbrauchbar wurden. Die Ausstellung soll auf die Klimafolgen aufmerksam machen.

Auf dem Netzwerktreffen erfuhren die ehrenamtlichen Klimaschutzpaten auch, auf welche Klimaschutzangebote der Verbraucherzentrale NRW sie zurückgreifen können. In von NRW.Energy4Climate organisierten Schulungen lernen die Klimaschutzpaten außerdem, wie sie Projekte umsetzen und Fördermittel beantragen können. Damit die Vernetzung nach diesem Auftakt weitergeht, können sie eine eigens entwickelte digitale Vernetzungsplattform nutzen. Zudem bietet die bundesweite Projektwebsite KlikKS Klimaschutz Ehrenamt – Klimaschutz-Ehrenamt weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten für Interessierte.

Foto: Bjoern Hickmann

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