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Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) veranstaltet den zweiten Langen Freitag im Haus Rüschhaus mit Fokus auf die Ausstellung „Deep Work | Schreiben und Coden“, die sich mit Literatur und Digitalität beschäftigt.

Kultur

Langer Freitag im Haus Rüschhaus zu Literatur und Digitalität

Der Lange Freitag von Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL) findet am 26. Mai im Haus Rüschhaus statt. Bei ganztägig freiem Eintritt und Öffnungszeiten bis 23 Uhr erwartet die Besucher*innen ein besonderes Programm. Der Schwerpunkt liegt an diesem Tag auf der Ausstellung „Deep Work | Schreiben und Coden“, die von Literatur und Computern im 19. Jahrhundert handelt. Am Abend ist Natalie Sontopski, Mitbegründerin der Initiative Code Girls, zu Gast und erzählt mehr über die weibliche Geschichte der Programmierung.

Das Haus Rüschhaus war im 19. Jahrhundert Wohnsitz von Annette von Droste-Hülshoff. Heute können Besucherinnen hier im Droste-Museum die Schreib- und Lebenswelt der berühmten Dichterin entdecken. Am Langen Freitag ist der Eintritt frei. Es finden wie gewohnt begleitete Rundgänge um 11, 12, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr statt. Von 17 bis 23 Uhr können die Innenräume sogar eigenständig erkundet werden. Führungen zur Ausstellung „Deep Work | Schreiben und Coden“ finden um 11, 13 und 14.30 Uhr statt.

Über ein Tablet und eine Augmented Reality App erleben die Besucherinnen das Schreibzimmer von Droste noch einmal ganz anders. Sie begegnen Ada Lovelace, einer Zeitgenossin von Droste, die als erste Programmiererin gilt und über eine ‚poetische Wissenschaft‘ nachdachte. Sie lernen den Jacquard-Webstuhl und das Lochkarten-System als erste Software kennen und nähern sich dem Zusammenhang von Weben und Coden. Eine Etage höher präsentiert ein ‚Codingraum‘ Beiträge von Gegenwartskünstlerinnen und Wissenschaftlerinnen. In Filmen, 3D-Videos und Performances geht es um das Geschlechterverhältnis beim Coden, Textmaschinen und künstlerisches Schreiben im Digitalen.

Um 18.30 Uhr startet der interaktive Abend mit Natalie Sontopski. Sie ist zusammen mit Julia Hoffmann Gründerin der Leipziger Initiative Code Girls, die sich dafür einsetzt, Mädchen und Frauen einen niedrigschwelligen und unterhaltsamen Einstieg ins Coden und Programmieren zu ermöglichen. Über Vorträge und kostenfreie Workshops wird so die „Digital Literacy“, also die Kompetenz mit digitalen Medien und Tools umzugehen, erhöht.

Unter dem Titel „Als Frauen Computer waren“ spricht Sontopski im Rüschhaus über spannende Fakten der ‚Female Coding History‘ und stellt die weiblichen Ursprünge des Programmierens vor. Denn in der gesamten Computergeschichte spielten Frauen eine wichtige Rolle – von der ersten Programmiererin Ada Lovelace im 19. Jahrhundert bis hin zu den Informatikerinnen der Gegenwart. „Programmieren war ursprünglich nämlich Frauensache“, so Sontopski, „das hat mich inspiriert, mehr zu Geschlecht und Technologie zu forschen, z.B. warum die Stimmen von digitalem Assistenten*innen meistens weiblich sind oder wie sich künstliche Intelligenz alternativ gestalten lässt. Ich glaube nämlich fest daran, dass Technologie Platz für alle Geschlechter bieten kann!“

Am Ende sind alle eingeladen zu einem gemeinsamen Quiz über Codes und Co. Sonja-Anna Lesniak, Co-Kuratorin der Ausstellung „Deep Work“ führt in den Abend ein.

Langer Freitag
Langer Freitag im Rüschhaus: „Deep Work | Schreiben und Coden“
Freitag, 26. Mai, 11 bis 23 Uhr
Eintritt frei
Deutsche Lautsprache

Programm

11, 12, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr
Geführte Rundgänge durch das Droste-Museum
Dauer ca. 60 min

11, 13, 14.30 Uhr
Geführte Rundgänge durch die Sonderausstellung „Deep Work | Schreiben und Coden“
Dauer ca. 90 min

17–23 Uhr
freie Begehung von Droste-Museum und Sonderausstellung „Deep Work | Schreiben und Coden“

18.30 Uhr
„Als Frauen Computer waren – ein Mitmachabend zur Female Coding History“
Mit Natalie Sontopski

Foto: CfL/Phil Wachowitz

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